Wieder zu Hause!

17. Oktober 2010

Wir sind diese Woche in Deutschland gelandet und haben mittlerweile unsere Wohnung wieder bezogen. In Freiburg wurden wir gleich mit herbstlichem Nebel begrüßt….

10 17 Daheim im Nebel 450 85

Mangatsiaka be eto Allemagne!

Home again!

We have arrived safely back in Germany and are back in our flat. The temperature drop from 35°C to 5°C with fog was a bit of a shock, but it’s also nice to be back.

Urlaub

17. Oktober 2010

Ab Ende September haben wir Urlaub gemacht und uns noch ein paar andere Orte in Madagaskar angeschaut.

Zunächst haben wir auf einer ehemaligen Pirateninsel (Ile St. Marie) kurz vor dem Festland am Strand gesessen und täglich dem Sonnenuntergang zugeschaut.

10 17 In St-Marie 450 85

Dort haben wir in einem kleinen Tierpark auch schon mal Bekanntschaft mit den madagassischen Affen, den Lemuren (Meerkatzen) gemacht:

10 17 Lemur auf Charlotte 450 85

Danach sind wir in den Süd-Westen Madagaskars gereist um dort die Lemuren auch mal in freier Wildbahn zu sehen und die weite Landschaft auf einem Kanu zu erkunden.
Dort haben wir auch eine sehr eindrucksvolle Kalksteinlandschaft -die „Tsingy“- besucht. Diese Höhlen und steile Felsen zu erklettern hat uns etwas an Bergsteigen in den Alpen erinnert.

10 17 Hartmut in Tsingy 450 85

Rundherum ist die trockene Landschaft von den Affenbrotbäumen (Baobabs) dominiert, die eigentlich in den Wald dort gehören, aber als einzige der Abholzung (noch) standhalten.

10 17 Sonnenuntergang Baobabs 450 85

Holdiay

To finish our stay in Madagascar we visited a few other places on holiday.

First we went to a former pirate island (Ile St.Marie) just off the coast and had a relaxing time sitting on the beach and watching the sunset.

In a small park on the island we also saw our first lemurs, which were very friendly (see foto).

Later on we went down to the south of the island to see these beautiful creatures in the wild and to explore the landscape on a canoe. There we also visited a bizarre limestone-landscape called „Tsingy“. Climbing these rocks was a bit of an alpine adventure.
The dry landscape in the surroundings is dominated by baobab trees, which are beautiful yet lone leftovers of deforestation.

Ausflüge

12. September 2010

Das Ende unsres Aufenthalts hier in Mandritsara nähert sich mit gefühlt zunehmender Geschwindigkeit. Doch während dieser letzten Wochen haben wir noch einige sehr schöne Ausflüge machen können.

Am letzten Sonntag haben wir den Gottesdienst in einem kleinen Nachbardorf besucht. Nach knapp zwei Stunden Fußmarsch waren wir angekommen. Das Mittagessen und den Nachmittag haben wir dann sehr gemütlich als Gäste einer befreundeten Familie dort verbracht. Auf den Fotos seht ihr Hartmut mal wieder auf seinem liebsten Verkehrsmittel, dem Ochsenkarren. Diesmal ist er einfach mitgefahren, als die Jungs der Familie einige Säcke Reis zum maschinellen Dreschen ins Nachbardorf gebracht haben. Das andere Foto zeigt eine der Töchter auf unserem gemeinsamen Heimweg, sie transportiert auf die hier übliche Weise eine Nähmaschine in die Stadt.

09 12 Hartmut auf Charrette 450 70
09 12 Naehmaschine auf Kopf 450 70

Diese Woche hat ein Hubschrauber das Dorfgesundheitsteam unseres Krankenhauses dabei unterstützt, ihre Impf- und Hygieneberatungs-Einsätze auch in ansonsten sehr schwer zugänglichen Dörfern der weiteren Umgebung durchzuführen. Beim allerletzten Flug gab es einen freien Platz auf dem Hartmut kurzfristig mitfliegen konnte. Unsere schöne und mittlerweile so gut bekannte und erwanderte Umgebung einmal von oben zu sehen, fand er super.

09 12 Hartmut und Hubschrauber 450 70

Gestern haben dann wir mit einigen Freunden zusammen einen Berg direkt vor der Stadt erklommen. Das Foto zeigt Charlotte neben dem Gipfelkreuz.

09 12 Charlotte am Gipfelkreuz 450 80

Man kann auch den mittlerweile fast ausgetrockneten Fluss auf diesem Bild erkennen. Am Ende der Trockenzeit wird hier das Wasser langsam knapp und daher rationiert. Ab circa 10 Uhr abends, wenn es für einige Stunden Leitungswasser gibt, verbringen wir jetzt öfter einmal eine Stunde damit unsere Wasservorratstonnen in Küche und Bad wieder aufzufüllen.

In acht Tagen verlassen wir Mandritsara. Daher ist dies wahrscheinlich unser letzter Blogeintrag aus Madagaskar. Wir machen jetzt noch drei Wochen Urlaub in diesem Land und melden uns dann aus Deutschland wieder.

 

More excursions

The end of our stay here in Mandritsara is approaching quickly but in the last few weeks we have been able to do a few more excursions.
Last Sunday we visited a service in a small neighbouring village which is just under two hours walk away. Afterwards we were invited for lunch and a chatty afternoon with a local family, which we have got to know a little bit. As a treat Hartmut got another ride on his favorite mode of transport, an oxcart (see photo). He accompanied the family’s children as they transported a few sacks of rice to a neighbouring village to be threshed by a mashine there. One of the family’s daughters walked home with us taking back a sowing mashine in the way that most things are transported round here (see photo!).

This week a helicopter has been helping the community health team to visit some distant villages for their immunisation and public health campaigns. On the very last flight to pick up a team there was a spare seat and Hartmut got to go on it. He really enjoyed seeing our beautiful surroundings – which we have now explored on many occasions – from above.

Yesterday we climbed another mountain with some friends which is very near the town. The next photo shows Charlotte at the top (where there is a big cross) with a view over the town. In the background you can also see the town’s big river, which has nearly dried up now. As the dry season is progressing, water is starting to be rationed, and we currently only have running water during the night. So now we often spend up to an hour in the evenings filling up the water barrels in the kitchen and the bathroom for the following day.

In eight days we will be leaving Mandritsara for a three week holiday. Therefore this will probably be our last blog-entry from Madagascar. So you’ll here again from us when we get back to Germany.

Über den Weg gelaufen

20. August 2010

Ein kleiner Gast auf dem Krankenhausgeländer hat neulich nähere Bekanntschaft mit Charlotte gemacht:

20 08 Chamaeleon 450 75

Here’s a little visitor that lives in the hospital grounds and who was crossing Charlotte’s path the other day.

Ferienzeit

17. August 2010

Bei uns in Mandritsara ist immer noch Ferienzeit. Das hat zur Folge, dass im Krankenhaus momentan wesentlich weniger Personal arbeitet. Und es erscheinen nun Patienten hier, die diese landwirtschaftlich ruhigere zweite Hälfte der Trockenzeit dazu nutzen endlich einmal ihren riesengroßen Leistenbruch “reparieren” zu lassen oder ihr Kind vorzustellen, das wegen einer Knocheninfektion schon seit einem halben Jahr nicht mehr laufen kann.

Hartmut ist während der Schulferien nun voll ausgelastet mit der Wartung und Neuinstallation sämtlicher Krankenhaus-Computer, und mit einigen PC-Schulungen. Auf dem Foto seht ihr ihn bei seinem Kurs mit dem Krankenhaus-Seelsorger:

08 15 Computerkurs 450 70

Natürlich bleibt uns auch Zeit für Vergnügliches. Die nächsten beiden Fotos entstanden bei unserem Picknick-Ausflug anlässlich des Geburtstags einer madagassischen Arzt-Kollegin. Man beachte die voll funktionstüchtige Verkehrs-Brücke im Hintergrund und die herrliche Aussicht:

08 15 Picknick 450 70

08 15 Uferpanorama 450 70

Seit letzter Woche veranstaltet unsere hiesige Kirche samstags regelmäßig einen Kinder-Club in einem Nachbardorf, eineinhalb Stunden Fußmarsch von uns entfernt. Da es in den Dörfern während der Schulferien ansonsten nicht viel Spannendes zu tun gibt, erfreut sich der Club großem Zulauf. Vorgestern sind um die 500 Kinder gekommen und dafür teilweise 2 Stunden hin und wieder zurück gelaufen. Auf dem ersten Foto seht ihr die Gruppe der 3- bis 6-jährigen während dem Geschichten-Erzählen unter einem riesigen Mangobaum. (Wer findet uns beide im Bild?) Und das zweite Bild zeigt uns beide, nachdem die Dorfältesten uns zum Dank fürs Mitkommen Zuckerrohr geschenkt haben.

08 15 Club 400 70
08 15 Zuckerrohr 450 70

 

vacation time:

Here in Mandritsara it is still vacation time. This means that a lot of people working in the hospital are away for their month of annual leave. Also we have a lot of patients who have been putting off coming for a long time and are now using the second half of the dry season, when there is less agricultural work to be done, to have their big hernias fixed or to bring their child which hasn’t been able to walk for 6 months due to a bone infection.

Hartmut is fully occupied looking after the hospital’s computers and teaching people how to use computers. The photo shows him with our hospital counselor.
We have also had some nice trips in our spare time. The next two photos above were taken on a picnic we organised for a Malagasy doctor-colleague’s birthday. It’s on the side of a big river, which has a lovely „beach“ now that the water level is low. The view was just gorgeous, but driving over the bridge in the land rover was a bit scary.

Since last week our local church is organising a holiday club in a nearby village which is 90 min walk away. There has been a pretty impressive turnout of nearly 500 children, some of which walk 2 hours each way to get there. On the photo you can see the group of 3-6 year olds listening to a story under a huge mango-tree (can you spot us in the photo?). The village elders were very pleased about the club and gave everyone some sugar cane (see last photo). We got some despite only really having turned up, but people are very generous here.

Abschied

19. Juli 2010

Nein, wir beide verlassen Mandritsara noch lange nicht! Aber unsere erste Halbzeit hier ist jetzt vorbei, und in den letzten vier Wochen haben sich die Abschiede gehäuft:

Zuerst ist ein englisches Ehepaar in unserem Alter abgereist, das uns hier freundlich empfangen hat und unser Einleben sehr erleichtert hat. Nun sind sie für 4 Monate im Heimaturlaub. Auf dem Foto sieht man, wie die kleine Cessna mit ihnen von unserer „Landebahn“ hier abhebt:

07 19 Flugzeugstart 450 70

Und seit heute sind hier die großen Schulferien. Daher fand letzten Freitag die Abschlussfeier der Schule statt, an der Hartmut das dritte Tertial unterrichtet hat. Alle Schüler und Eltern waren dabei und jede Klasse hat etwas vorgesungen oder getanzt. Da konnte des Lehrerkollegium natürlich keine Ausnahme machen, wer findet also Hartmut auf diesem Foto der tanzenden Lehrer?

07 19 TanzProclamation 450 85

Schulferien sind auch hier Reisezeit. Viele, die es sich leisten können, fahren jetzt für einige Wochen bis Monate mit dem Buschtaxi nach Tana, der madagassischen Hauptstadt. So auch Abel, der Physik-Lehrerkollege von Hartmut, der dort jetzt sein Uni-Studium fortsetzen wird. Da wir beide Mandritsara schon verlassen haben werden, wenn der Schulbetrieb hier wieder anfängt, hieß es also auch hier Abschied nehmen. Auf dem Foto sieht man die beiden Jungs nach dem madagassischen Abschiedsessen zu dem wir von Abel eingeladen wurden:

07 19 AbschiedsessenAbel 450 70

Abel hat Hartmut auch dabei geholfen, sich einen Wunsch zu erfüllen und einmal auf das hier gängigste Verkehrsmittel, den Ochsenkarren, zu steigen:

07 19 OmbykarrenHoerner 450 70

Charlotte hat durch ihre Arbeit im Krankenhaus mittlerweile tiefen Respekt vor den Hörner der hiesigen Kühe und ihrem Verletzungspotential, was sie davon abgehalten hat auf diesen Karren zu steigen.

Wir freuen uns schon auf die zweiten Halbzeit und werden euch auf dem Laufenden halten.

Charlotte und Hartmut

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Good byes …

no, we are not about to leave Mandritsara, but we are half-way through our stay and have had to say good bye to a number of people in the last 4 weeks.

Firstly, an English couple our age has left, who had welcomed us and helped us a lot to settle in here. On the first photo above you can see their plane taking off our „runway“ here.

Also, the school’s long vacations started today. The school where Hartmut has taught over the last term had a big end-of-year celebration last Friday. All the pupils and parents were there and each class performed a dance or a song. The teachers also had a go, so who can spot Hartmut on the second photo above?

Due to the vacations many people who can afford it are leaving, often to go to the capital for a month or so. Abel, a colleague of Hartmut is also leaving to continue his university studies there. On the third photo you can see both boys after the Malagasy good-bye meal which he invited us to.

Abel also helped Hartmut to fulfill his dream of riding a zebu-cart. Charlotte has quite a lot of respect for zebu horns, as she has seen their potential to do harm in the hospital repeatedly. Therefore she chickened out of the photo :)

We are looking forward to the second half of our time here, and will keep you posted.

lots of love

Hartmut and Charlotte

Mehr Fotos!

16. Juni 2010

Auf mehrfache Nachfrage kommen hier noch ein paar Fotos:

06 15 Foto1 450 70
06 15 Foto2 450 70
Auf einem Wochenendausflug zu einem benachbarten Dorf. Aussicht aus einer Hütte.

06 15 Foto3 450 70
Eine Aussicht über eine Strasse in unserer Stadt mit dem Viehmarkt im Hintergrund.

06 15 Foto4 450 70
Der Fußballplatz an Hartmuts Schule (mit Aussicht!)

06 15 Foto5 450 70
Die Röntgenbilder trocknen im Krankenhaus auf der Wäscheleine.

 

By popular demand ….

above are some more fotos of a trip to a nearby village and a view from a hut there, our town (with cattle market in the background), the football pitch at Hartmut’s school (note the gorgeous view) and X-rays drying on the washing line in the hospital.

Unsere Mitbewohner

7. Juni 2010

Langsam lernen wir auch die Tierwelt von Madagaskar kennen. Letzte Woche ist Hartmut ein Chamäleon sprichwörtlich über den Weg gelaufen. Da sich diese netten Geschöpfe ziemlich gemächlich fortbewegen, hat die Zeit noch für ein Foto gereicht:

06 05 Foto 1 Chamaeleon 300-70

Auch in unserem Haus kommen wir uns oft vor wie im Zoo, allerdings fragen wir uns auf welcher Seite des Mückengitters das Gehege eigentlich ist. Zum Glück kommen nicht viele Mücken herein, dafür haben wir aber etliche andere Mitbewohner. Da diese größtenteils Mücken fressen haben wir uns mit Ihnen eher angefreundet. Dazu gehören besonders die vielen Geckos in allen Größen, die sich gegenseitig ‘zusingen’ und ab und zu auch mal anfauchen. Außerdem eine ziemliche Horde an Ameisen, die alles abtransportieren, was man unachtsamer Weise herumliegen läßt und einige Spinnen. Auch kleine Frösche haben wir schon öfters wieder nach draußen befördert. Der letzte hatte es sich auf der Teekanne gemütlich gemacht:

06 05 Foto 1b Frosch 300-85

Eine belgische Krankenschwester hier hat unabsichtlich auf diese Weise schon mal einen Frosch im Wasserkocher mitgekocht. Selten sieht man auch mal einen etwa 10cm langen Tausendfüßler oder eine Kakalake.
Auf der anderen Seite des Fliegengitters schaut uns auch öfters mal eine Gottesanbeterin und einige Heuschrecken zu. Morgens sonnen sich auf der Terasse zwei Eidechsen, die sehr adrett gestreift sind.

Our Housemates
We are starting to explore Madagascar’s wildlife. Last week a chameleon literally passed Hartmut’s path. As they don’t move very fast there was plenty of time to fetch the camera (see above).
Inside our house we often feel like we’re in a zoo, we’re just not quite sure whether we are outside the cage or inside. The mosquito nets keep most of the mosquitoes outside, but we have a number of housemates. On the whole they tend to eat mosquitoes, so we have decided that they are friendly. There are a lot of geckos who „sing“ to one another and occasionally have a fight. The ants come in all sizes and transport everything off which is lying around; there are also a few spiders. Several times we have had to help a small frog back into the wild. The last one was happily sitting on the teapot as you can see on the picture. A Belgian nurse who works here has accidentally brewed a frog in her kettle this way once. Rarely we also get to see a giant millipede and a cockroach. On the other side of the mosquito nets we get grass-hoppers and stick insects while two lizards like the morning sun on the patio. They have a pretty striped pattern on their back.

Schule und Sport:

Hartmut ist schon voll im Schwung des Lehrer-Daseins – heute gab es die erste Klausur. Die Schüler sind für deutsche Verhältnisse sehr brav und scheinen seinen Unterricht zu mögen. Nur sie zum Reden zu bringen ist manchmal nicht so einfach.

06 05 Foto 2 Hartmut in der Schule 400-80

Letzten Donnerstag wurde für die folgende Schulwoche einfach eine Woche Sportveranstaltungen für alle Schulen in Madagaskar augerufen. Das hat dann unerwartet Hartmut und ein paar anderen Lehrern eine Woche Urlaub beschert. Die Spontanferien stießen wie erwartet bei den Schülern auf Wohlwollen, die Erwachsenen scheinen es aber nicht für allzu verwunderlich zu halten. Auch Hartmut hat seine Sportskünste erproben können. An zwei Samstagen hat er für die Mannschaft seiner Schule in einem lokalen Fußballturnier mitgespielt, es wurde sogar im hiesigen Radiosender live übertragen.

Hartmut is getting used to being a teacher. Yesterday he set his first test. The students are very calm and seem to like his lessons. It is quite hard work to get them to contribute though, as they are not used to talking much in class. Last Thursday a week of sporting events was announced for all students in Madagascar the following week, so there was a week’s holiday for many of the teachers. Predictably the students didn’t really mind, but the teachers didn’t seem to find this too odd either.
Hartmut has also been able to test his sporting abilities in a local football tournament for the school’s team, which was even broadcast on the local radio station.

Nachtrag: Bilder

1. Juni 2010

Hallo,

hier kommen nun (hoffentlich) endlich die Bilder, die wir im letzten Blog-Eintrag angekündigt haben:

06 01 Landschaft+C (450+winziger)

06 01 Landschaft+H (450+winziger)

 

Die Umgebung erkunden

11. Mai 2010

In der letzten Woche haben wir unsere Umgebung durch Spaziergänge ein bisschen weiter erkunden können. Unser Haus liegt direkt am Stadtrand, d.h. durch das Gartentor kann man gleich raus auf die Reisfelder. Kurz dahinter kann man zwei kleine Hügel hoch laufen und hat einen tollen Blick über die kleine Ebene, in der die Stadt liegt und die umliegenden Berge, die teilweise recht hoch sind. Die Erde ist sehr rot und vielerorts werden Ziegel gebrannt. Mit dem satten Grün der Mango-Bäume und der Reisfelder ergibt das sehr schöne Farben in der Abendsonne. (Das Hochladen der Fotos hat leider noch nicht geklappt, vielleicht wird es ja nächste Woche was…) Leider sind die Abendstunden sehr kurz. Erst ab etwa 16 Uhr brennt die Sonne nicht mehr so arg und um 17:45 Uhr geht die Sonne unter, d.h. um 18:00 Uhr ist es stockdunkel. Man sieht auch, dass die Hügel leider ziemlich abgeholzt sind und es nicht mehr viel Wald gibt. Die Felder sind in viele kleine Parzellen aufgeteilt zum Bewässern der Reispflanzen.

Hartmut hat in der letzte Woche den Unterricht zunächst ein Mal beobachten können. Er läuft doch sehr anders ab als in Deutschland. Die Schulstunden dauern 120 Minuten und der Schultag geht von 7 Uhr morgens bis 18 Uhr abends mit 3 Stunden Mittagspause. Auch Samstags morgens wird unterrichtet. Die einzigen Hilfsmittel sind die Tafel und die Kreide. Es gibt nur wenig Schulbücher, in Mathematik der 4eme hat z.B. nur der Lehrer ein Buch. Die Physikbücher beschreiben zwar etliche Experimente, aber in den Schulstunden werden diese nur an die Tafel geschrieben. Hartmuts Vorbereitung seiner ersten Physikstunde mit einer echten Batterie und zwei Glühbirnen ist daher schon in vollem Gang.

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Exploring our surrounding

Over the past week we have been able to explore our surroundings a bit more through a few strolls. Our house is just on the edge of town so we can walk straight onto the rice fields through our garden gate. After a short walk you can climb onto two hills from where you have a lovely view over the little plane in which the town lies and the surrounding mountains, some of which are quite high. The soil is very red and frequently you can see piles of brick being made from it. Together with the lush green of the mango trees and the green-yellow of the rice fields the colours look very nice in the evening sun. (The upload of the photos failed unfortunately, but maybe we can show them next week…) Unfortunately there is not much time to enjoy this. It’s not until after about 4 pm that the sun is not too hot and the sun sets at 5.45 pm, i.e. it is pitch dark at 6 pm. Most of the forest on the hills has been cut down already. The fields are divided into lots of little fields for the irrigation of the rice.

Hartmut was able to watch some lessons last week, which are indeed quite different to our schooling. A lesson lasts 120 min and the day normally starts at 7 am and finishes at 6 pm with a 3 hour lunch break. Even on Saturday they start at 7 am. The only utensils are the whiteboard and some chalk. There are few books and even though the physics books describe some experiments, the teacher only ever writes them on the blackboard. So in the course of preparing his first lessons Hartmut has already organised a battery and two light bulbs to illustrate electricity.